Langer Tag wird zur langen Nacht

Einmal im Jahr, im Juni, ist in den Stadtstaaten der „Lange Tag der StadtNatur“. Alle möglichen Initiativen und Projekte aus dem Natur- und Umweltbereich haben dann entweder komplett offenes Haus oder bieten Veranstaltungen, die sie sonst nicht so öffentlich anbieten. Viele Menschen sind unterwegs von Veranstaltung zu Veranstaltung.
Wir bieten seit mehreren Jahren ein offenes Kurzlager an.
Die Kinder, die noch nie etwas mit Waldjugend zu tun hatten, kommen gegen Abend zu uns, gemeinsam wird das Nachtlager in den Jurten eingerichtet, danach folgen waldpädagogische Spiele und dann das erste Highlight, die Nachtwanderung durch die dunklen Harburger Berge. Für ein Stadtkind ist es dort wirklich dunkel und es sind auch wirkliche Berge – mancher ist danach schon ganz schön müde. Aber wenn es den Berg zum bene partus hinaufgeht und oben dann Lagerfeuer, Stockbrot und Fackelschein auf die Kinder wartet, ist die Müdigkeit dann doch wieder vergessen und so mancher konnte seinen Eltern am heutigen Morgen berichten, dass bis lange nach Mitternacht am Feuer gequatscht wurde.

Die Nacht war kurz und wurde leider auch noch von einem heftigen Regenguss unterbrochen, der eine Jurtenbesatzung zum Wechsel in das trockene Haus veranlasste.

Der heutige Tag war dann nach dem Abholen der Kinder dem Aufräumen gewidmet und nun sind wir gespannt, wie der diesjährige Abschlußempfang im Museum für Naturkunde wird – wir werden berichten!

In diesem Jahr haben wir übrigens unseren bisherigen Teilnehmerrekord beim Tag der Stadtnatur mehr als überboten, 25 Kinder waren bei uns zu Gast und durften eine Nacht Waldjugend-Luft schnuppern.

P.S. der Abend im Museum für Naturkunde war wieder sehr gelungen. Danke an die Loki-Schmidt-Stiftung, das CENAK und GEO.

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