Schnitzen, Spiele – und dann doch Holz hacken?

An diesem Wochenende war es wieder so weit, ein Seminar rund um Spiele – und Schnitzereien – stand an. Am Samstag beschäftigten sich die Teilnehmer zuerst mit einfachen Schnitztechniken, auch da der eine oder andere zu Weihnachten ein Taschenmesser bekommen hatte. Der geplante „Fisch“ wurde zwar in der einen oder anderen Form durchaus abgewandelt, aber eine Menge Späne fielen an und alle Finger blieben unverletzt.
Nach soviel Feinarbeit stand Mittags dann ein kleiner Arbeitseinsatz an. Denn obwohl wir derzeit nur einen kleinen Holzofen im bene partus haben, verbrauchen wir doch eine ganze Menge Brennholz, sei es für Lagerfeuer, sei es für die Beheizung. Und beim Forsteinsatz am letzten Wochenende war noch ein schöner Baum auf dem Gelände liegen geblieben, der noch nicht aufgearbeitet wurde. Außerdem brauchten alle nach den drei Stunden Feinarbeit dann doch mal ein bisschen „auspowern“ an frischer Luft.
Im Laufe der nächsten Stunde übten die Teilnehmer, mit Spaltaxt, Spalthammer und Keilen auch dicke Meterstücke zu spalten. Besonders beeindruckend: Der der Länge nach gespaltene Zwiesel, wo man sehr schön sehen kann, wie die Struktur im Holz gewachsen ist. Das Holz wurde dann auf den Hof des bene partus transportiert, wo es nun trocknen darf.

Nachmittags wurden alte und neue Spiele ausprobiert, hier war für jeden etwas dabei und eh man es merkte, war es Abend. Ein Lagerfeuer wurde entzündet und besonders würziges und leckeres Stockbrot wurde verspeist.

Sonntag ging es dann nach ein paar weiteren Spielerunden am Mittag müde und zufrieden nach Hause.

Ein paar Eindrücke vom Wochenende: