Schweden 2019 – Kanu, Elche und Mondfinsternis

Im Laufe des 20. Juli sammelte sich unsere Fahrtengruppe quer über Hamburg verteilt ein. Los ging´s am Nachmittag Richtung Norden. Bereits im ersten richtigen Stau überholte uns unsere mitreisende Gruppe aus Windeck.
Nach rund der Hälfte der Strecke kamen wir im Nachtquartier für die Zwischenübernachtung an, einem urigen Hüttendorf mitten in Schonen.

Ließ das Bordprogramm in Deutschland aufgrund der Radioeintönigkeit doch sehr zu wünschen übrig, begleitete uns ab Malmö der Soundtrack der 80er und 90er aus dem Rockbereich (und 60er und 70er noch dazu…), denn offenbar reicht in Schweden die Zuhörerschaft für diese Art von Musik aus, um einen eigenen Radiosender dafür zu betreiben.

Nach einer kurzen Nacht ging´s dann los in Richtung Ziel. Nyköping, die alte Hauptstadt Schwedens (zumindest eine der drei), von uns schon mehrere Male besucht, und das neue Domizil der örtlichen Pfadfindergruppe sollten für die kommende Woche unser zuhause sein.

Es folgte eine ereignisreiche Woche. Da die Kanus zur Verfügung standen, wurden sie auf dem hauseigenen See ausgiebig genutzt. Mancher zeigte sich hier überraschend talentiert, andere fielen durch frühe Kenterung auf, dem Spaß tat das keinen Abbruch.
Eine Wanderung auf dem Sörmlandsleden fand ebenso statt, wie Abende am Strand, Eisessen, chillen und es sich einfach gut gehen lassen.
Leider gab es aufgrund der Waldbrände in Schweden ein Grillverbot, so dass einige Abendessen anders verliefen als geplant.
Für eine Planänderung sorgte an einem Abend dann auch eine Elchkuh, die sich sehr nah an das Haus traute und auf mehreren Pirschgängen von aufgeregten Waldläufern beobachtet werden konnte.

Auch wenn wir Älteren schon ein paar Mal hier waren, wurde dieses Mal noch Neues entdeckt, z.B. die Felsmalereien bei Oppeby, die mit zu den bedeutendsten Felsmalereien in Europa zählen.

Nicht fehlen durfte ein Besuch in der heutigen Hauptstadt, Stockholm, mit einem Rundgang durch die Altstadt, das Vasa-Museum und das Naturkundemuseum.

Den Abschluß der Woche bildete ein Besuch in einem Wissenschaftszentrum sowie ein langer ausgiebiger Strandnachmittag.

Nach dem Abendessen gab es eine Halstuchverleihung und dann hieß es auf eine letzte geschichtliche Reise zu gehen, nämlich den Grabhügel „Uppsa Kulle“ zu besichtigen. Die nahende Mondfinsternis konnten wir von dort zwar nicht wirklich sehen, aber dafür einen tollen Sonnenuntergang sowie einen Elch und Wildschweine. Auf dem Heimweg zum Haus begegneten wir auch noch einer Damwildherde und am Haus angekommen, war dann die Mondfinsternis auch in vollem Gange.

Am kommenden Morgen übergaben wir das Haus der nächsten Gruppe und auf ging es gen Süden. Ein Abstecher zu einem Elchgehege durfte nicht fehlen und abends erreichten wir wieder das kleine Hüttendorf. Am Sonntag wurde dann der Plan geändert und es ging per Fähre zurück nach Deutschland.

Ein paar Impressionen findet Ihr hier:

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