Leitbild

Unsere Veranstaltungen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:

  • Seminare zu naturkundlichen und ökologischen Themen sowie waldpädagogische Angebote
  • „Bauhütten“ – also Workshops rund um das Bauen
  • Ferienfreizeiten

Auf den Seminaren werden im klassischen Seminarstil Themen rund um die Ökologie und die Nachhaltigkeit vermittelt.

Im Jahr 2014 wird es beispielsweise ein Seminar zum Thema „Kochen und Backen“ geben: Hier wird nicht nur die schonende Zubereitung thematisiert, sondern auch der kritische Einkauf – u.a. regionale, saisonale und Bioprodukte. Auch werden Spiele und Simulationen rund um die Nahrungsbeschaffung eine Rolle spielen, etwa ein Simulationsspiel zu verlängerten Transportwegen.

Andere Themen, die ganz ähnlich auf das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit fokussiert werden, werden in 2014 beispielsweise sein:

  • Weiterbildung der Teamer im Bereich BNE, dieses Mal wird das Simulationsspiel Globall vermittelt
  • Säugetiere (Bedrohung, Lebensweise, Schutz)
  • Kochen und Backen (s.o.)

 

In der Vergangenheit haben wir Seminare zu folgenden Themen angeboten:

  • BNE-Teamerfortbildung: Simulationen als exemplarische Umsetzung von BNE (für Teamer ab 16 Jahren)
  • Fledermäuse: Lebensweise, Bedrohung und Schutz (inkl. Handwerklicher Tätigkeiten, Bau von Fledermauskästen) (ohne Altersbeschränkung)
  • Vogelkunde: Lebensweise, Bedrohung und Schutz (inkl. Handwerklicher Tätigkeiten, Bau von Vogelkästen) (ohne Altersbeschränkung)
  • Insekten: Lebensweise, Bedrohung und Schutz (inkl. Handwerklicher Tätigkeiten, Bau von Insektenhotels für Solitärbienen) (ohne Altersbeschränkung)
  • Forstarbeit: Mit welchen Werkzeugen arbeiten die Forstwirte (für Kinder von 8-12 Jahren) inkl. Praktischer Anwendung (Baumpflegemaßnahmen)
  • Holz und Feuer: Der Rohstoff Holz als Wärme und Energiespender (für Kinder von 8-12 Jahren) inkl. Praktischer Tätigkeiten: Anlage von Feuerstellen, Kochen über Feuer

Des Weiteren werden auch 2014 wieder Waldführungen stattfinden, um die forstliche Nachhaltigkeit zu verdeutlichen.

Die Bauhütten werden in o.a. Weise einerseits durch praktische Arbeit, andererseits durch Wissensvermittlung über die Baustoffe und handwerkliche Tätigkeiten zu „Lernwerkstätten“. Neben dem Bewußtmachen von Aufwand, Notwendigkeiten und Materialeigenschaften wird hier aber auch eine Wertschätzung vermittelt.

Die Ferienfreizeiten schließlich beinhalten neben einer schonenden Anreise, der nachhaltigen Verpflegung auch AG´s zu naturkundlichen Themen und damit auch wieder zu Nachhaltigkeitsthemen

Unsere Seminarleiter sind i.d.R. geschulte Waldpädagogen, die entweder nach dem bundeseinheitlichen Waldpädagogik-Zertifikat ausgebildet sind oder nach den Lernort-Natur-Richtlinien des Deutschen Jagdschutzverbandes.

Folgende Ziele verfolgen wir mit dem offenen Angebot:

Jeder soll sich unsere Angebote leisten können. Wir wollen nicht teuer sein, wir wollen aber gleichzeitig gut und gehaltvoll sein. Wir sind nicht elitär, aber wir haben Ansprüche. Einer davon ist, dass unsere Angebote diskriminierungsfrei zugänglich sind.

Kinder und Jugendliche sollen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur erlernen. Das können sie nach unserer Auffassung nur, wenn sie einerseits ein gewisses Grundwissen haben, andererseits aber auch eine Wertschätzung. Dieses wird durch Erlebnisprogramme und Seminarinhalte erreicht.

Das Naturbild soll authentisch sein. Weder ein Museum noch ein Film kann vermitteln, wie Natur sich anfühlt, was Schönheit wirklich ist. Dieses wird von uns im Wald vermittelt.

Bildung für nachhaltige Entwicklung wird durch uns umgesetzt, indem wir Methoden der Waldpädagogik, der Erlebnispädagogik sowie der Theorie der Simulationsspiele anwenden.

Für jüngere Kinder sind insbesondere die Naturerlebnisspiele und Methoden – etwa nach Cornell – sinnvoll. Für Ältere bieten sich komplexere Simulationsspiele, Rollenspiele und Zukunftswerkstätten als Methode an.

Dabei ist uns wichtig, dass nicht nur der Naturschutz oder biologisches Wissen vermittelt wird, sondern auch – im Falle des Waldes besonders wichtig – Holz als Baustoff und Energielieferant, also die Naturnutzung. Ein Bewußtmachen der Nutzung, der Verantwortlichkeit des Einzelnen und eine Hinführung zu Nachhaltigkeitsdenken wird durch verschiedene Methoden – ganz je nach Alter und Gruppenzusammensetzung herbeigeführt.

Durch Partizipation an unseren Projekten – nicht nur an den offenen Seminaren – erwerben die Kinder und Jugendlichen zusätzlich Kompetenzen, etwa in der Gestaltung der Gesellschaft, Entscheidungsfindung und verantwortungsvoller Nutzung auch eigener Ressourcen.

Personalentwicklung

Unsere ehrenamtlichen und freiberuflichen Mitarbeiter sind in der Regel Pädagogen, entweder mit Studium oder Ausbildung.
Wir streben zudem an, allen Mitarbeitern waldpädagogische Kenntnisse zukommen zu lassen, indem wir entweder die Ausbildung nach dem Waldpädagogik-Zertifikat mit bewährten Partnern unterstützen oder aber die Ausbildung zum Lernort Natur Betreuer des Deutschen Jagdschutzverbandes.
Regelmäßige interne Teambesprechungen sowie ein Diskussionsforum des Teamerpools ermöglichen zeitnahe Entscheidungsfindungen.

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