Was braucht man für ein Lagerfeuer?

… Holz, Streichhölzer und eine Feuerstelle? Natürlich. Viele versuchen es auf diese Weise: einen undefinierbaren Holzstapel hinstellen und das Ganze dann mit einem Haufen Papier in Brand setzen.
Man ist enttäuscht, dass es nicht funktioniert und dann greift man zu Grillanzünder oder noch gefährlicheren Flüssigkeiten.

Genau so soll bei der Waldjugend eben kein Feuer gemacht werden. Altpapierverbrennung ist verboten – auch zum Anzünden – und ein Feuer kann eben nur so gut sein, wie seine Basis.
Es braucht also auf jeden Fall noch ein wenig Geduld, ein wenig Geschick.

Und so lernten unsere jungen Waldläufer an diesem Wochenende alles rund um das Lagerfeuer: Wie stelle ich Späne her, wie baue ich das Feuer richtig auf, wie wird es am besten entzündet und wie versorgt man das Feuer dann weiter.

Ein Feuer allein macht noch keinen schönen Lagerfeuerabend und so konnten die Teilnehmer in das Gitarrenspiel hineinschnuppern: Erste Griffe, ein paar Schlagtechniken, aber auch einmal überhaupt die Vorstellung und das Gefühl, wie es ist, eine Gitarre in der Hand zu halten. Einige junge Waldläufer hatten schon ihre Gitarre dabei, da sie erste Erfahrungen haben, andere probierten mit unseren Leihgitarren, ob es ihnen Spaß machen würde, dieses Instrument zu lernen. Wir sind uns sicher, mancher wird uns in den nächsten Jahren mit neuen Talenten überraschen.

Wie es sich für ein Lagerfeuerdiplom gehört, wurde natürlich Stockbrot gebacken.

Sonntag wurde ein neues Spiel ausprobiert und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

Bis zum nächsten Mal!

 

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